Altstätten. – Am vergangenen Mittwoch wurde im Jugendtreff in Altstätten das Projekt „Jugend ist Zukunft“ interessierten Vereinen, Institutionen und Organisationen vorgestellt. Als Mischung aus Information, Präven-tion und Unterhaltung wird das regionale Gemeinschaftsprojekt an der Rheintalmesse 2020 erstmals lanciert. Das Projekt wird als Plattform der Rheintaler Jugend umgesetzt und zeigt deren Vielfalt in ihren verschiedens-ten Facetten.

 

Junge Menschen von Lienz bis St. Margrethen wagen am Projekt „Jugend ist Zukunft“ den Schritt ins Rampenlicht und zeigen einem breiten Publikum auf einer Ausstellungsfläche von über 500 m2 ihre Fähigkeiten und Talente. An Messeständen informieren Organisationen, Vereine und Institutionen des Ober-/Mittel-und Unterrheintals mit Bezug zu jungen Menschen über ihre Angebote und Aufgaben. Interaktive Workshops laden zum Mitmachen und Verweilen ein. Vorträge werden gehalten und Shows integriert. Auch gestalterisch werden Akzente gesetzt. Das Projekt wird in den Messerundgang integriert, hebt sich jedoch mit einer speziellen Bauweise und einer passenden Ausstattung von der konventionellen Ausstellung ab. Ebenfalls werden eine Jugendbühne und ein Jugendcafé realisiert.

 

Junge Halle in Dornbirn als Inspiration

Über das Projekt informierten nun Daniela Benz von der Offenen Jugendarbeit Au und Simon Büchel, Messeleiter der RHEMA, Vertreter von Institutionen und Vereinen aus Sport, Kultur, Politik, Wirtschaft und Soziales über die Motivation und Beweggründe. Als Inspiration für das Projekt an der Rheintalmesse dient die „Junge Halle“ der Vorarlberger Frühjahrsmesse SCHAU in Dornbirn. Das OK des Rheintaler Projekts tauschte sich bei einem Besuch mit Elmar Luger aus, welcher die „Junge Halle“ über dem Rhein vor über 20 Jahren mit initiierte. Nach den Ausführungen von Büchel und Benz gab Luger ein Impulsreferat darüber, wie sich Organisationen und Vereine auf einer Messe dem Publikum mit ihrem Angebot nachhaltig präsentieren können. Am Ende des Informationsanlasses fand ein reger Austausch zwischen den Interessierten und dem OK statt. Es werden nun Ideen kreiert und Auftritte geplant. Weitere Organisationen mit einem engen Bezug zur Jugend werden in den kommenden Monaten angegangen und zur Mitwirkung motiviert.

 

Breite Vernetzung

Organisiert wird das Projekt „Jugend ist Zukunft“ an der RHEMA 2020 von der Offenen Jugendarbeit Au, der Jugendarbeit Oberes Rheintal, dem Jugendnetzwerk der Sozialen Dienste Mittelrheintal und der Offenen Jugendarbeit St. Margrethen. Die Geschäftsstelle der RHEMA leistet mit ihrem Knowhow organisatorischen Support und berät bei der Umsetzung des Projekts. Für die politische Vernetzung ist der Altstätter Stadtrat Ruedi Dörig im Boot. Unter www.jugend-ist-zukunft.ch können bereits erste Informationen zum Projekt abgerufen werden. Die Website wird laufend aktualisiert.

 

Fact-Box:

 

Plattform für die regionale Jugend an der RHEMA 2020

Das Projekt „Jugend ist Zukunft“ ist ein regionales Gemeinschaftswerk der Rheintaler Jugend. Das erstmals lancierte Grossprojekt wird in die Rheintalmesse im Frühling 2020 auf der Allmend in Altstätten eingebunden.

Die RHEMA findet 2020 mit optimierten Öffnungszeiten statt: 24. – 26. April und 30. April – 2. Mai 2020

 

Infos: www.jugend-ist-zukunft.ch und www.rhema.ch

 

Logo und Erscheinungsbild

 

Bildlegende: Die Macher des Projekts „Jugend ist Zukunft“ (von links nach rechts): Jürgen Kratzer, Natasa Zubcic, Roman Rüssmann, Daniela Benz, Ruedi Dörig, Denise Baumgartner, Simon Büchel

 

 

Altstätten. – Die RHEMA passt ihr Konzept den sich ändernden Bedürfnissen und gesellschaftlichen Trends an. Neu wird die Regionalmesse aufgeteilt. Davon profitieren sowohl Besucher als auch Aussteller. Nebst den angepassten Öffnungszeiten werden zusätzliche neue Impulse gesetzt. Die Standflächen können ab sofort gebucht werden.

 

Das bis anhin vorgelagerte Auftakts-Wochenende wird neu in die Messe integriert. Die eher besucherschwachen Messezeiten, wie der Mittwoch, werden zugunsten eines zusätzlichen, starken Messetags gestrichen. Die Messeleitung entgegnet mit dem angepassten Konzept zusätzlich Wetterkapriolen und ermöglicht den Ausstellern wesentlich mehr Kundenkontakte. Zudem besteht mit den messefreien Zwischentagen die Möglichkeit erste Offerten zu erstellen sowie den anderen, laufenden Geschäften nachzugehen. „Die Aussteller können so über zwei Messephasen je drei Tage frisch und voller Energie ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren“ so Thomas Ammann, VR-Präsident der Rheintal Messe und Event AG. Mit der Anpassung entsprechen die Messemacher den sich ständig verändernden gesellschaftlichen Trends und führen so die Rheintaler Traditionsmesse in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft.

 

Standpreise bleiben gleich

Weitere Optimierungen gibt es bei den Öffnungszeiten. An den Samstagen beginnt die Messe auf viel gehegten Wunsch neu um 14 Uhr. „Dadurch werden die bis anhin eher langen Messetage kürzer und die besucherschwächeren Zeiten entfallen“, erklärt Messeleiter Simon Büchel. Trotz Konzeptanpassung mit noch attraktiveren Öffnungszeiten bleiben die Preise für die Ausstell-Flächen unverändert. Die RHEMA will für das Rheintaler Gewerbe attraktiv bleiben und neue Aussteller dazugewinnen. „Unser Ziel ist weiterhin ein attraktiver Ausstellermix aus allen Branchen. Schön wäre es, wenn wir regionale Betriebe welche bisher noch nicht an der RHEMA teilgenommen haben, mit dem angepassten Konzept für ein Mitwirken gewinnen könnten“, sagt Büchel.

 

Tagungen und Events als Besuchermagnet

Bei den Tagungen wird auf den bewährten Mix gesetzt. Die grösste davon, der traditionelle Gwerblertag, findet weiterhin am Donnerstagmittag statt. Auch der Behördentag behält seinen Veranstaltungsslot am zweiten Freitag. Neu wird der Sportdialog vom Gwerblertag entkoppelt und findet am Eröffnungsabend statt. Die Hauptversammlung des HEV Oberrheintal wird am ersten Samstag durchgeführt. Auch wird es am zweiten Freitag wieder ein Startup Forum geben. Mit den neuen Öffnungszeiten entstehen Möglichkeiten zur Nutzung der Infrastruktur für zusätzliche Veranstaltungen, welche interessierten Unternehmen und Institutionen vermietet werden kann.

 

Neue Impulse

Die Rheintalmesse setzt 2020 aber auch einige neue Akzente. Gemeinsam mit allen Jugendarbeiten des Rheintals ist eine vielfältige Sonderschau zum Thema „Jugend ist Zukunft“ in Planung. Geplant sind Workshops, Bühnenauftritte und Präsentationen von verschiedenen Jugendorganisationen im hinteren Bereich der Messe-Halle 3. Am zweiten Samstag wird zudem für die Rheintal-Halle 4 eine neue Tages-Veranstaltung zu Themen wie Mode, Trends und Lifestyle konzipiert. Für die Senioren wird es 2020 ebenfalls ein neues, geselliges und gemütliches Angebot geben. Geprüft werden weitere Anlässe und Sonderpräsentationen, welche die RHEMA weiter aufwerten und erlebbar machen. Interessierte Unternehmen, welche an der RHEMA 2020 mitwirken möchten, können sich per sofort unter info@rhema.ch oder 071 755 00 11 für die Rheintaler Leistungsschau anmelden.

 

Die RHEMA setzt weiterhin Akzente: 2020 wartet die beliebte Rheintalmesse mit einigen Neuerungen auf. Bild: air360.ch

Widnau. – Bei einem Apéro am Hauptsitz der Raiffeisenbank Mittelrheintal in Widnau konnten die überglücklichen Gewinner die Preise entgegennehmen, welche durch den Messeleiter der RHEMA, Simon Büchel und Ronny Hug, Mitglied der Bankleitung, übergeben wurden.

 

Die Rheintaler Raiffeisenbanken unterstützten die diesjährige RHEMA wiederum als Presenting Partner. Rund 4‘000 Besucherinnen und Besucher nahmen an der RHEMA-Verlosung teil und nutzten die Chance auf die attraktiven Preise der Rheintaler Raiffeisenbanken.

Marco Schawalder aus Widnau gewinnt den 1. Preis, vier VIP-Tickets für den Ski Weltcup in St. Moritz. Der 2. Preis geht an Lea Küttel aus Berneck. Sie darf sich über zwei VIP-Packages für das PINK Konzert in Zürich freuen. Der 3. Preis, zwei Business-Seats für ein FC St. Gallen – Heimspiel nach Wahl, geht an Amanda Hutter aus Eichberg. Lukas Hutter aus Diepoldsau sowie Kilian Gschwend aus Marbach freuen sich zudem über je ein signiertes Trikot des FC St. Gallen.

Die Rheintaler Raiffeisenbanken bedanken sich an dieser Stelle bei den zahlreichen Messebesuchern für die interessanten Begegnungen während der diesjährigen RHEMA.

 

Bildlegende v.l.n.r.: Ronny Hug (Vertreter Rheintaler Raiffeisenbanken), Kilian Gschwend, Marco Schawalder, Lukas Hutter, Amanda Hutter mit Tochter, Lea Küttel, Simon Büchel (Messeleiter RHEMA)

Die RHEMA-Macher dürfen im fünften Jahr seit der Neulancierung erneut eine positive Bilanz ziehen. Sowohl die Gewerbeschau, als auch die Tagungen und das vielseitige Unterhaltungsprogramm werden von den Rheintalerinnen und Rheintalern geschätzt.

 

Altstätten. – Die letzten fünf Tage fand das gesellschaftliche und gewerbliche Leben des Rheintals auf dem Allmendplatz in Altstätten statt. Rund 200 Aussteller präsentierten sich von ihrer besten Seite, stellten neue Produkte und Dienstleistungen vor und pflegten den Austausch mit ihren Kundinnen und Kunden. Der grösste Teil der Standbetreiber stammt aus der Region und prägt den besonderen Charakter der Rheintaler Gewerbeschau. Wie die ersten Rückmeldungen der Besucher und der Gewerbetreibenden zeigen, wurden die Erwartungen auch dieses Jahr wieder erfüllt. „Auf Grund der Wetterverhältnisse verweilten die RHEMA-Besucher dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr spürbar länger in den Hallen.“, sagt Messeleiter Simon Büchel. Die Besucher-Frequenzen in den Messe-Hallen waren sehr hoch. Zu Stosszeiten war fast kein Durchkommen mehr. Dazu beigetragen haben auch die aufwendig und liebevoll gestalteten Stände der Aussteller und deren Aktivitäten. Über den Erfolg der RHEMA 2019 freut sich Verwaltungsratspräsident Thomas Ammann: „Die Stimmung auf dem Messegelände habe ich als sehr positiv empfunden.“ Messeleiter Simon Büchel ergänzt: „Für mich geht die RHEMA 2019 als die wohl gemütlichste Messe in die Geschichte ein. Die diesjährige RHEMA wurde dem Messe-Leitthema Heimat, Wohnen, Leben! gerecht.“

 

Tagungen sind sehr beliebt 

Der 24. RHEMA Gwerblertag mit Ueli Giezendanner, Lena-Lisa Wüstendörfer und André Blattmann erntete wiederum Bestnoten. Genauso wie der 3. RHEMA Sportdialog mit Tina Weirather, Daniel Bösch, Thomas Litscher, Hanspeter Betschart und Jürg Stahl. „Die beiden Eigenveranstaltungen haben sich etabliert. Ihre Beliebtheit ist ungebrochen. Es ist uns gelungen an das sehr hohe Niveau vom Vorjahr anzuknüpfen“, freut sich Ralph Dietsche, RHEMA-Tagungsleiter. In besonderer Erinnerung werden auch die Jubiläumsfeier des Hauseigentümerverbands Oberrheintal, der Behördentag, die Hauptversammlung des Arbeitgeberverbands Rheintal, das Startup Forum sowie der Gottesdienst bleiben. Das nass-kühle Wetter bescherte den RHEMA-Machern am Abschlusssonntag nochmals einen erfreulichen Besucheraufmarsch. Insbesondere Familien nutzten die Gelegenheit die zahlreichen Kinderangebote zu nutzen und in der Messe zu verweilen. Positive Rückmeldungen gab es von den Besuchern auch auf das abwechslungsreiche, musikalische Angebot in der Swizly Cider-Halle, im Trojka energy Dome, im Underground-Zelt, der Rheintal-Halle 4, dem Messerestaurant und in der Gewerbeausstellung. Die RHEMA 2019 konnte an die Besucherzahl der Vorjahre von rund 45’000 Besucher anknüpfen.

 

Neues Messekonzept 

Nach der Messe ist vor der Messe: Während die nächsten Wochen die Rückbauarbeiten der Messestadt erfolgen, hat die Planung für die RHEMA 2020 begonnen. Nächstes Jahr wartet die Rheintal Messe und Event AG mit einer Neuerung auf. Neu wird die RHEMA vom 24. April bis am 26. April und vom 30. April bis am 2. Mai 2020 stattfinden. Ziel ist es mit dem Konzept 3-3-3 (3 Tage Messe, 3 Tage geschlossen, 3 Tage Messe) den Aussteller- und Besucherbedürfnissen noch besser gerecht zu werden. Verwaltungsratspräsident Thomas Ammann erklärt: „Die Aussteller erhalten einen zusätzlichen, besucherstarken Tag. Weniger gut frequentierte Zeiten wie der Mittwoch und der Samstagvormittag entfallen.“ Es wird davon ausgegangen, dass das Kundenpotential noch erhöht werden kann und die Witterungsabhängigkeit entschärft wird. Weiter haben die Gewerbetreibenden während den drei Tagen Pause die Gelegenheit Kontakte der ersten Messetage abzuarbeiten oder ihrem Kerngeschäft nachzugehen. „Vor der Konzeptänderung haben wir umfassende Analysen durchgeführt, mit Partnern, Ausstellern und anderen Messemachern gesprochen. Wir sind überzeugt, dass mit dieser Anpassungen alle Interessensgruppen profitieren“, sagt Simon Büchel. Zudem wird der Dichtestress an Veranstaltungen in der Rheintal-Halle 4 etwas entschärft, da künftig ein zusätzlicher Tag zur Verfügung steht.

 

Stossen auf eine erfolgreiche RHEMA 2019 an (v.l.n.r.): Thomas Ammann, VR-Präsident RHEMA, Ralph Dietsche, Tagungsleiter, Simon Büchel, Messeleiter, Ruedi Mattle, Stadtpräsident Standortgemeinde Altstätten, Catrina Dierauer, Messeassistentin

Hanspeter Betschart ist der Vertrauensarzt der Schweizer Sportstars. Am Mittwoch, 2. Mai, spricht er am RHEMA Sportdialog über seine Arbeit, die Beziehung zu Thomas Litscher, Nicolas Lüchinger und Olympiasieger Dario Cologna.

 

Altstätten. – So nahe an die Sportstars wie er kommt wohl kein anderer: Hanspeter Betschart ist Sportarzt und sorgt sich für die Gesundheit der Spitzensportler. Als Verbandsarzt von Swiss Cyling, Swiss Ski Nordisch und Swiss Sliding ist er am Puls des Geschehens und reist mit seinen Schützlingen bei wichtigen Wettkämpfen um den Globus. „Grundsätzlich pflege ich eine ganz normale Arzt-Patientenbeziehung mit meinen prominenten Patienten“, sagt der Facharzt für Allgemeinmedizin und Sportmedizin. Durch die zum Teil jahrzehntelange Betreuung komme es aber vor, dass man auch über andere Dinge spreche, als über Sport und Medizin. Denn gemeinsame Erlebnisse verbinden. Am liebsten erinnert sich Betschart an positive Ereignisse. Beispielsweise an den Triumpf von Dario Cologna in Südkorea, als er seinen vierten Olympiatitel holte oder an den Moment, als Mountainbiker Thomas Litscher an der Weltmeisterschaft die Bronzemedaille gewonnen hat. „Die Emotionen sind meine Hauptmotivation für meine Tätigkeit“, sagt der sympathische Arzt. Man müsse Freude am Sport haben, bereit sein auch an Wochenenden oder nach Feierabend zu arbeiten und für die Sportler da zu sein. Wegen dem Geld oder dem Ruhm müsse man diese Tätigkeit nicht machen: „Das wäre die falsche Motivation.“

 

Auf Genesung konzentrieren

Bei der Genesung nach einer Sportverletzung gibt es gemäss dem Facharzt keine grossen Unterschiede zwischen Spitzensportlern und Breitensportlern: „Beiden stehen grundsätzlich dieselben Möglichkeiten und Therapien offen. Bei Spitzensportlern ist es meist so, dass diese einen austrainierten Körper haben, sich voll auf die Genesung konzentrieren können und sich in einem optimalen Umfeld bewegen.“ Von Zweiklassenmedizin will der Sportarzt nichts wissen: „Der Spitzensportler oder sein Club haben grosses Interesse, dass die Ausfallzeit kurz bleibt. Denn sie verdienen ihr Lebensunterhalt durch den sportlichen Einsatz.“ Deshalb seien Profisportler teilweise vor wichtigen Wettkämpfen bereit, ein grösseres Risiko bezüglich dem Einsatz einzugehen. Vorausgesetzt, die Gefahr ist nicht zu gross. Druck von Clubs spürt Hanspeter Betschart hingegen eher weniger: „Meist sind es die Athleten selber, die möglichst rasch wieder ihre Leistung abrufen möchten und unter dem verletzungsbedingten Ausfall leiden.“ Hobbysportler hingegen lassen sich mehr Zeit bis zur vollständigen Genesung. Sie können und müssen je nach Verletzung ihrer täglichen Arbeit, beispielsweise im Büro, nachgehen und stehen daher nicht unter demselben Zeitdruck.

 

Erfahrung zählt

Wichtig ist in jedem Fall die Erfahrung und Beratung des medizinischen Betreuers und dessen Bereitschaft nötigenfalls die entsprechenden Experten beizuziehen. Hanspeter Betschart steht mit seinen medizinischen Diensten im Sports Medical Center von medbase in Abtwil allen Patienten offen. Es gebe auch viele Breitensportler, die mit ihrem Anliegen ganz bewusst zu ihm kommen und so von seiner Erfahrung profitieren wollen. Trotzdem: Sowohl für Hausärzte als auch für ihn sei es wichtig, die eigenen Grenzen zu sehen und nötigenfalls einen Patienten mit seinem Problem weiter zu schicken. In Anbetracht all der drohenden Verletzungsgefahren und Abnutzungserscheinungen im Spitzensport stellt sich die Frage, ob dieser aus medizinsicher Sicht überhaupt gesund ist. Dazu hat Hanspeter Betschart eine klare Haltung: „Nichts tun ist ungesünder!“

 

Der mehrfache Olympiasieger und Weltmeister Dario Cologna (r.) zusammen mit seinem Sportarzt Dr. Hanspeter Betschart (l.). Ihm vertrauen zahlreiche Sportstars. Am RHEMA Sportdialog erzählt der Mediziner von seinen Erfahrungen und Erlebnissen. Foto: pd.

Altstätten. – Das Rheintal ist ein Tal von Geniessern. Und wenn man das zusammen tun kann, umso besser. An der RHEMA sind Genuss und Gemeinschaft im Einklang. Beides zieht sich durch die Rheintalmesse und ihre drei Standbeine Ausstellung, Tagungen und Unterhaltung.

 

Gemeinschaftsauftritte von Oberriet-Rüthi, Altstätten und Netzwerk Rheintal

Von den seit Jahren an der RHEMA präsenten Auftrittszusammenschlüssen wird Gemeinschaft gelebt. Gemeinschaft im Sinne der einzelnen Firmen, die sich zusammengeschlossen haben und zusammen aufzuzeigen, was ihre Region zu bieten hat. In den gemütlichen Gemeinschaftsbeizli dieser Stände wird sich aber auch getroffen, ausgetauscht und eben zusammen genossen.

 

Genuss-Sektor mit „Appezölle-Gnoss“ & „Gnuss ab Hof“

Noch näher an die Definition dieser Begriffe kommen wahrscheinlich diese zwei Auftritte. Die Besucher-Gemeinde kann sich bei diesen Produzenten und Anbietern verschiedenster Köstlichkeiten so richtig verwöhnen lassen. Die Namen verraten schon einiges über das Angebot und sind bereits ein überzeugendes Argument, sich an diesen Ständen mit Hochgenüssen aus den beiden Appenzell und dem Rheintal einzudecken.

 

Messerestaurant „Treffpunkt Adler“ für Kulinarik der Extraklasse

Wer eine Pause vom wilden Messetreiben braucht, ist im Messerestaurant goldrichtig. Die ARGE „Treffpunkt Adler“ wird wieder mundbewässernde Gerichte und den dazu passenden Ausschank auf die Teller und Tische zaubern. Am Mittwoch, 1. Mai werden „the moods“ und am Donnerstag, 2. Mai die „Almfetzer“ für die richtige musikalische Untermauerung sorgen und das kulinarische Erlebnis somit perfekt abrunden.

 

Attraktive Stände ziehen sich durch ganze RHEMA

Nicht als offizielle Gemeinschaft, aber doch in Harmonie und trauter Nachbarschaft arbeiten alle anderen Stände zusammen. Sie alle haben sich für die fünfte Ausgabe der neuen RHEMA wieder etwas Besonderes überlegt, um die Besuchermassen für sich zu gewinnen und zu unterhalten. Es lohnt sich also, alle drei Hallen inklusive dem Aussenbereich unter die Füsse zu nehmen und die vielen Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Wem alles auf einmal zu viel ist, der hat ja dafür zum Glück noch vier weitere Messetage zur Verfügung. Es soll ja kein Marathon werden, sondern eben „Gnuss“.

 

An der RHEMA 2019 zusammen geniessen.

 

Altstätten. – Die Lage der RHEMA ist optimal, um mit jeglicher Art von Fortbewegungsmittel anzureisen. Zu empfehlen sind Fahrrad und der öffentliche Verkehr. Doch auch mit (Eltern-) Taxis und privaten Autos gelangt man bequem zur Allmend in Altstätten.

 

Anreise mit dem Fahrrad

Am wenigsten weit zum Messeeingang haben es die sportlichen unter den Besucherinnen und Besuchern. Der Veloparkplatz befindet sich unmittelbar beim Eingang der RHEMA.

 

Anreise mit dem öffentlichen Verkehr

Ebenfalls bequem gelingt die Anreise mit dem öV. Die RHEMA-Shuttles der RTB verkehren im 20-Minuten-Takt von Altstätten SBB über Altstätten Rathaus zum Messegelände und zurück. Wer mit dem öV anreist benötigt ein gültiges Ticket der entsprechenden Zonen. Die Nachtbusse verkehren bis in die späten Stunden und bringen die Nachtschwärmer sicher nachhause. Das Nachtbus-Ticket kostet pauschal CHF 7.00 und kann am Messe-Ausgang gelöst werden.

 

Anreise mit dem Auto

Wer den Weg an die RHEMA mit dem eigenen Auto auf sich nimmt, kann dieses auf dem grossen Besucherparkplatz für pauschal CHF 7.00 abstellen. Die Autos dürfen über Nacht stehen gelassen werden, sollten aber am Nachmittag des nächsten Tages abgeholt werden.

 

An- und Abreise mit Hol- und Bring-Service

Wer an die RHEMA chauffiert wird, soll die Fahrer zur Kiss&Ride – Haltekante verweisen. Gegenüber der Fleuben-Garage können Gäste ab- und aufgeladen werden. Sonst herrscht an der Oberrieterstrasse ein absolutes Halteverbot. Autofahrer welche sich nicht an die Regeln halten werden gebüsst. Das Kiss&Ride steht lediglich für Eltern- aber nicht für gewerbliche Taxis zur Verfügung.

 

Anreise mit dem Taxi

Die Taxikante befindet sich direkt nach dem Brüggli auf dem Besucherparkplatz. Dort stehen lediglich von der RHEMA akzeptierte und mit gelber Vignette ausgestattete Taxis. Aufgrund des absoluten Halteverbots auf der Oberrieterstrasse (vor dem Messegelände) darf nur an dieser Taxi-Kante ein- oder ausgeladen werden. Eine Tafel informiert über den Richtpreis für den Nachhauseweg mit den Taxipartnern der RHEMA.

 

Mit der RTB sicher an die RHEMA und wieder nach Hause.

Altstätten. – Das Unterhaltungsprogramm der diesjährigen RHEMA startet am Freitag, 26. April 2019 bereits mit einem Knall: Die Fun-Punkrocker von QL werden mit landesweit bekannten Chartstürmern dem Publikum in der Swizly Cider-Halle 5 so richtig einheizen. Ins Schwitzen gerät man aber definitiv auch im Zirkuzelt, dem TROJKA energy Dome, und im Underground-Zelt.

 

Alte Hasen in der Swizly Cider-Halle 5

Als Vorband eröffnen die Rheintaler Rockband „Neptun“, wessen Mitglieder sich 2011 mit einem Durchschnittsalter von zarten 11 Jahren zusammengetan haben, das diesjährige Unterhaltungsprogramm. Die Stimmung übernehmen und vervielfachen dann die Herren von QL, welche sich schon seit über 10 Jahren in der Schweizer Musikszene behaupten. Mit Ihren Cover-Hits von „Ewigi Liäbi“, „I schänke dir mis Härz“ oder der neuesten Hit-Single „Es Kafi am Pischterand“ haben sie schon tausende Fans und Zuhörer begeistert und werden dies bestimmt auch an der RHEMA schaffen. Am Samstag unterhalten die „Ribel Steaks“, welche aus der ehemaligen Rheintaler Kultband „The Flying Koteletts“ entstanden sind bevor dann die „Bünzlikrachers“ getreu ihrem Motto „Don’t be square – be Bünzli!“ aufspielen werden.

 

Hitstürmer Harris & Ford sowie Flava&Stevenson am Freitag im Zirkuszelt

„Hulapalu“, haben bestimmt schon viele aus voller Lunge in die Menge geschrien. Die Version, die man oft zu hören kommt, stammt aus der Mix-Küche der Österreicher Harris&Ford. „Hard, Style & Volksmusik“ heisst ein weiterer Hit aus ihrem Repertoire. Zusammen mit Nick Noel, Aviion und ihren Chartstürmer-Kollegen Flava&Stevenson werden sie den TROJKA energy Dome in den bebenden Partytempel verwandeln, den das Rheintaler Partyvolk über die letzten Jahre so lieben gelernt hat.

 

Auch alternative Musik vertreten

An der RHEMA trifft man nicht nur auch viele Bekanntschaften, sondern auch auf jegliche Musikstile. Wer gerne zu HipHop-Beats tanzt wird mit dem Partylabel „KINKY #abartig“ auf seine Kosten kommen. Wem dann eher die alternativen Melodien zusagen, der wird sich im Undergroundzelt zuhause fühlen.

 

Streetfood und Shuffle-Workshop

Im Freigelände erwartet die Besucherinnen und Besucher bereits am ersten RHEMA-Wochenende ein breites Angebot an trendigen Streetfood-Spezialitäten aus aller Welt. Dabei ist von Kässpätzli, über Spare-Ribs bis hin zu Thai-Food und orientalischem Essen fast alles vertreten was Herz und Gaumen erfreut. Am Freitag, 26. April 2019 präsentiert die Rheintalmesse in der Eventhalle zudem erstmals auch einen Shuffle Dance-Workshop mit dem Widnauer Instagram-Star Arina Luisa.

 

QL werden am RHEMA-Auftakts-Freitag, 26. April 2019 in der Swzily Cider-Halle 5 aufspielen.

Altstätten. – Die Rheintalmesse findet in Kürze auf der Allmend in Altstätten statt. Dabei wird neben der Gewerbeschau, den vielen Tagungen und Neben-Veranstaltungen auch ein speziell auf die ältere Generation zugeschnittenes Musikprogramm präsentiert. Verschiedene Formationen aus unterschiedlichen Genres unterhalten mit handgemachter Musik.

 

Weit übers Rheintal, nein, weit über die Ostschweiz hinaus ist Stefan Nauer, als „Da Justi“, bekannt. Neben seinem Hauptberuf als Vertreter ist er auch ein begnadeter Musiker. Mit seinem Bruder und Fredy Reichmuth bildet er die Formation „Volksmusik vom Feinsten“ und liefert genau das an der Rheintalmesse musikalisch ab. Die Formation „Volksmusik vom Feinsten“ tritt am Freitag, 3. Mai, 15:30 bis 19:00 Uhr im Genuss-Sektor der Messe-Halle 3 auf.

 

Gemütlichkeit im Messebereich und im Restaurant

Musik vom Feinsten werden aber auch noch andere Formationen bieten. Am Mittwoch wird das Duo „the moods“ mit ihrem breiten Repertoire das Publikum des Messerestaurants in Bewegung setzen. Ebenfalls dort spielen am Donnerstagabend, 2. Mai, die „Almfetzer“ auf. Am Samstag sind dann „die Bodäständigä“ mit urchiger Schwyzerörgeli-Musik auf dem Messe-Gelände für Gemütlichkeit verantwortlich.

 

Rheintal Halle 4 mit Beatles- & Schlagermusik

Der Abend vom Freitag. 3. Mai, wird vom Musikverein Berneck, welcher Ende Mai 200jährig wird, eingeläutet. Danach wird die Tribute-Band „BeatleStory“ mit Hits der Beatles auf eine Reise zurück in die 60er entführen. Die Stimmungskanonen von „Wirbelwind“ sorgen dann am Samstag, 4. Mai mit Schlager- und Stimmungshits für beste Unterhaltung und animieren zum Tanzen.

 

„Justi einmal anders“: Stefan Nauer (links) am Klavier bildet gemeinsam mit dem Handorgel-Duett Fredy Reich-muth und Markus Nauer die Formation „Volksmusik vom Feinsten

 

Altstätten. – Die Rheintal Messe und Event AG als Trägerin der RHEMA, mit 5 Jahren selbst noch eine junge Firma, engagiert sich auch im 2019 wieder für Startups aus der Region. Zum einen erhalten im Mobiliar StarterPark acht Jungunternehmer die Chance, sich bestmöglich der breiten Masse zu präsentieren. Zum andern findet am Freitag, 3. Mai 2019, bereits zum 9. Mal das Startup Forum St. Gallen statt, wo sich Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer austauschen und vernetzen können.

 

Aller Anfang ist schwer

Jede Ausstellerin und jeder Aussteller der RHEMA hat einmal dort angefangen, wo Startups im Moment stehen: am Anfang. Die Gründungs- und Aufbauphase einer Firma ist spannend. Gleichzeitig aber, und das meist im noch grösseren Masse, auch nervenaufreibend, anspruchsvoll und stressig. Beruhigen kann einen da vor allem eines, und zwar sich mit Leidens- nein, besser Herausforderungsgenossen auszutauschen und so verschiedene Wege zum Erfolg kennenzulernen. Das Startup Forum, welches vom Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St. Gallen, dem IFJ Institut für Jungunternehmen und der RHEMA Messeleitung vor 5 Jahren initiiert wurde, bietet dafür die perfekte Plattform.

 

Drei Jungunternehmer und Präsentations-Spezialist auf der Bühne

Drei Jungunternehmer werden den Teilnehmern ihre Geschichte erzählen und davon berichten, wie sie den Hürden-Jungle dieser schwierigen Anfangsphase meistern oder bereits gemeistert haben. Angefangen mit einem Podiumsinterview mit dem erfolgreichen Altstätter Unternehmer Andy Keel (Dade Design) gibt’s eine fliessende Überleitung zu Startup-Präsentationen. Den Anfang gestaltet David Geisser des Unternehmens CollectID. Danach referieren Sandra Gschwend und Christian Diethelm von der Böörds AG über die Revolution im Online-Handel und ihr innovatives Produkt Tütenhüter bevor Alessandro Barnetta von natitrikot.ch ebenfalls über seinen Onlineshop für Natitrikots aus aller Welt spricht. Das spannende Programm wird mit einem Impuls-Referat über Präsentationstechnik und Rethorik von Fabio Sandmeier (Momentum Present GmbH) abgeschlossen.

 

Netzwerken im Fokus

Ob im Mobiliar StarterPark oder am Startup Forum, das persönliche Netzwerk auszubauen gehört für viele zum Hauptziel. Im Anschluss an das Podiumsprogramm des Startup Forums gibt es dafür einen Lunch, während und nach welchem dann Visitenkarten verteilt und wertvolle Kontakte geknüpft werden können.

 

Es hat noch freie Plätze! Der Eintritt und der Lunch ist dank engagierter Partner kostenlos. Anmeldung unter https://www.ifj.ch/ForumSG